Takeda Ryu Nakamura Ha - JUKEMPO

Flash ist Pflicht!

Der Faustkampf des Bujutsu. Das dritte Prinzip kommt zum tragen. Energie.

Schläge, Tritte, aber auch Würfe sind Bestandteil dieser Disziplin. Geschwindigkeit ist oberste Voraussetzung.
Der Samurai wandte JUKEMPO immer in Verbindung mit Waffen an. JUKEMPO gilt als Grundlage der heutigen waffenlosen Tritt- und Faustkampfmethoden Japans, da der Ursprung dieser Disziplin im alten China zu finden ist. Nach Kontaktaufnahme Japans mit China um 500 n.Chr. wurde JUKEMPO langsam in das Land der aufgehenden Sonne überliefert.
Im Bujutsu ist JUKEMPO als Pendant des Jojutsu zu betrachten. Mit Fäusten gegeneinander anzutreten ist ebenso alt, wie mit Holzprügel aufeinander loszugehen.

JUKEMPO lehrt aufgrund der Anforderung des hohen Tempos, zielsicher und geschmeidig zu sein. Ein gutes Auge und Gefühl für Distanz sind hier wichtige Ziele der Erkenntnis. JUKEMPO hat wie Jojutsu die Notwendigkeit in minimaler Anzahl von Angriffen den Gegner zu besiegen, da am Schlachtfeld der Gegner entweder in voller Rüstung stand, oder eben das Schwert in Händen hielt. Der Samurai hatte daher nicht viele Chancen erfolgreiche Treffer zu landen. Daher musste er äußerst präzise und genau die richtigen Schwachpunkte am Gegener treffen. Diese Punkte werden im japanischen "Kyusho" genannt. Das Schlagen auf diese nennt man "Atemi".

Wurde ein Schlag, Stoß oder Tritt präzise ausgeführt, hatte dies unmittelbare Folgen für den Getroffenen, was von Ohnmacht bis partiellem Versagen von Gliedmaßen reichte.
Ein Gerücht sei hier ebenfalls aufgeklärt, nämlich dass es keinen Einzelschlag in jeglicher Kampfkunst gibt, der unmittelbar zum Tode führt,wie die moderne Medizin in Kenntnis der menschlichen Anatomie gezeigt hat.

Auf höherem Niveau werden Wettkämpfe durchgeführt, welche dem Übenden am effizientesten vor Augen führen, welche geistigen und körperlichen Anstrengungen ein Faustkampf beinhalten. Diese gilt es zu verstehen und die Erfahrungen aus diesem Wettkampf auf die anderen Disziplinen umzulegen.