Psychologen sprechen von Persönlichkeitsveränderung, die Facebook, Twitter und Co an uns vollführt. Wir verlernen Fähigkeiten, weil wir „Offline“ nicht mehr richtig funktionieren.
Online hingegen leben wir unsere Wünsche aus und benehmen uns mitunter als Diva, die wir in real life nie sein dürfen.
Gefällt uns jemand nicht mehr switchen wir auf die nächste Seite ohne uns zu verabschieden.
Im wirklichen Leben wäre dies unhöflich aber „Online“ vollkommen normal.
Wie immer zu einseitig gesehen. Nimmt man nur das Verhalten auf Facebook her und vergleicht es mit einem Facebookfreien Leben (gibt es sowas überhaupt noch, und haben diese Psychologen nicht auch ein FB Profil?) so kann das schon sein.
Aber die asiatische, holistische Sicht auf Dinge klärt schneller auf als es beliebt.
Nach 4000 Jahren Forschung an Geist, Psyche, Körper des Menschen, an Natur, Himmel usw. stellten die Asiaten, Inder fest es geht ein wenig komplexer zu im Universum.
Die erste buddhistische Wahrheit, daß alles zusammenhängt und nichts einzeln existiert war nicht eine rationale Erkenntnis sondern eine emotionale.
Nur Facebook zu nehmen widerspricht dem Mensch sein. Facebook, Twitter, Mc Donalds und XBox (ähhmmm sorry PSP, Wii etc.) sind Bestandteil einer Lebensart.
Einer Lebensart, die gemäß der Zeit verschiedenste Möglichkeiten bietet.
Dieselbe Lebensart beinhaltet Sport, gesunde Ernährung, Meditation, Lesen, Bilden und Denken.
Wer Facebook verteufelt, der schreibt diesem Medium Möglichkeiten zu, die es nicht hat.
„Den Schiefer im Auge des anderen zu sehen ist leichter als den Baumstamm im eigenen Auge“
Facebook, Google hat keine Macht über uns, wir gegen diesen zuviel.
Angefangen habe ich mit meiner Passion bei einem Lehrer. Einem in Österreich.
Keine Ahnung von der Materie, leicht zu beeindrucken. ABER, heute weiß ich das, meine Vorstellungen von der Sache implizierte ein vorgestelltes Verhalten und Wissen des Ausführenden.
Ohne daß dieser etwas getan, gesagt hatte bekam er aufgrund meines Unwissens Vorschusslorbeeren.
Unglaublich wie lange diese anhielten.
Erst die Beschäftigung mit ZEN ermöglichte mir Zusammenhänge zu sehen, zu Verstehen. Erst wer beginnt Zusammenhänge zu verstehen, beginnt Abhängigkeiten zu sehen.
Da alles miteinander zusammenhängt, gibt es logischerweise Abhängigkeiten.
Die erste, die man findet ist die eigene.
Und da wurde es dann klar. Dieser Lehrer war eine von vielen. Ein Blender, ein Lügner, ein Unwissender.
Zusammenhänge, die bei wenig Rationalismus sofort ersichtlich waren, haben sich ihm nie erschlossen.
Und so ist es wenn man Facebook an sich verteufelt. Es fehlen die Zusammenhänge.
Wir leben in einer Zeit der Optimierung. Diese Optimierung macht es uns möglich schneller und effizienter zu agieren.
Wozu effizienter zu sein, muss sich jeder selbst beantworten.
Daraus aber entstand eine Lebensart.
Die Effizienz macht uns das Denken über viele verschiedene Dinge möglich.
Vor langer Zeit war ich auf einer Almhütte. Kein Strom. Nur ein Ofen.
Du stehst in der Früh auf, gehst zum Herd und machst Deinen Kaffee.
Genau.
Aufstehen, kalt, Holz holen, Feuer machen, Wasser vom Brunnen, dann warten bis Feuer stark genug, dann erst Kaffee kochen.
Ehrlich dabei war ich nicht sehr philosophisch. Und nach 3 Tagen macht das auch keinen Spaß mehr.
Facebooks Aufgabe ist es noch immer nicht die Welt zu verändern. Es ist ein Tool, daß es UNS möglich macht.
Ein Tool, ein Werkzeug.
Unsere Lebensart, das Schnelle, der Stand-bye modus in dem wir uns mit Handy, Tab permanent befinden, die Angst etwas zu versäumen all das ist von uns gewollt.
Diesem falschen Lehrer zu glauben war selbst gewollt. Und genauso gewollt war es zu gehen. Den Lügner zu entlarven und zu gehen.
Und alle die blieben, obwohl sie wussten angelogen zu werden, haben es auch so gewollt.
Wer Facebook und Co verteufelt spricht dem Menschen seinen Willen ab.
Die Optimierung ist aufbauend. Die oberste Schicht hat von der untersten keine Ahnung mehr. So leben wir heute.
Noch vor 20 Jahren wusste ein Internetuser über die Technik (Layer, Router, DNS etc.) Bescheid, weil das System noch nicht optimiert war.
Er wusste es, weil Probleme auftreten konnten.
Heute hat keiner mehr eine Ahnung WIE es funktioniert. Stellt aber den Anspruch daran, DASS es funktioniert.
Das ist gut so.
Optimierung macht Weitergehen möglich.
Wenn nicht mehr so viele Ressourcen im Status quo des Basiswissens verbraucht werden bleiben mehr für Neues übrig.
Im Studium seiner selbst hingegen geht diese Optimierung nicht. Da wir alle Unikate sind, läßt sich kein „Update 5.3 Human Program“ einspielen um uns zu optimieren.
Wer den Weg des Sich selbst gehen will, MUSS zuerst sich selbst von vorne kennen lernen.
Das Rad neu erfinden. SEIN Rad.
Danach geht es auch hier an die Optimierung.
Wer bei uns auf die Matte steigt bekommt Tools in die Hand sich selbst sich selbst vorzustellen.
„Darf ich vorstellen ICH – ICH“
Aber den Schritt auf die Matte muss man selbst machen.
Wenn Du den ersten Fortschritt im Selbsterkennen gemacht hast wirst Du sehen: „LIKE“