KAMPFKUNST FÜR KINDER IN WIEN

KÄMPFEN KOMMT SPÄTER, KIND SEIN ZUERST

Im Budo Institut ziehen wir keine Kindersoldaten heran.
Wer meint ein Kind könne sich tatsächlich gegen einen erwachsenen Angreifer wehren, der irrt. Schon alleine der Größen- und Kraftunterschied macht es für das Kind unmöglich zu reüssieren. Es mag gut aussehen, dass ein kleines Kind schnelle Fauststöße beherrscht nur wohin soll ein Kind schlagen, auf die Knie?

Und deswegen kommt es sehr oft vor, dass Kinder das Gelernte unter Ihresgleichen ausprobieren, was zu disziplinären Schwierigkeiten führt.

Abhängig von der Körpergröße ist das Mindestalter zur Teilnahme 6-8 Jahre.

Die Anmeldung der Kinder muss aus rechtlichen Gründen selbstverständlich von deren Vormund unterzeichnet werden.
Kleiderordnung: Dogi (zum Schnuppern ist bequeme Trainingskleidung selbstverständlich ausreichend)

BÜNDEL AN FÄHIGKEITEN

Ich erziehe keine Kinder. Wir sind nicht in Japan, wo es der Mentalität entspricht im Unterricht die Kinder auch in den „guten Sitten“ zu erziehen. Das machen Sie als Eltern in einem pluralistischen, freien Land schön selbst. Viel mehr lernen wir von einander.

 

Körper und Koordination

Was ist der Unterschied zwischen einem Kind und einem Erwachsenen? Erwachsene sagen meist Verantwortung und Erfahrung. Obwohl das stimmt, ist es nicht das worum es mir geht. 
Der einzige große Unterschied ist das Fehlen jeglicher Konsequenz. 
Im Training führe ich die Kinder langsam aber sicher dazu, dass alles was sie mit Ihrem Körper machen eine Konsequenz hat. 
Außerdem ist es mir ein Anliegen, den Kinder zu vermitteln, dass ein wenig „Out of the box“ – Denken, kein Fehler ist.

Meditation

Die wichtigste Übung in einem Leben sollte die Meditation sein. Davon bin ich, der seit 35 Jahren meditiert, überzeugt. Gerade in der heutigen Zeit, in der immer mehr Kinder und Jugendliche (im selben Maße auch Erwachsene) der Handy-Sucht verfallen sind, sind die 10 Minuten Meditation am Ende eines jeden Training mein Angebot an eine selbstgewählte Auszeit. 
Mit der Zeit wird das Wort „Meditation“ für die Kinder ein Fixum im Training. Wenn ich das erreicht habe, weiß ich, dass wenn einmal der Hut brennt, vielleicht sich eines der Kinder hinsetzt, richtig atmet und so herunter kommt. Danach ist alles klarer.