Würde ich mir nicht denken, ich wollte so gut werden wie mein Meister, würde er mich erstens nicht unterrichten wollen und zweitens hätte ich keine Motivation.
Deswegen ja, ich bin für den Vergleich.
Er hilft auch die ganzen Feiglinge und Idioten der Vergangenheit zu vergessen.
Was viele als Verzeihen ansehen ist in Wirklichkeit ein Vergleich.
Auch in der Rechtssprache ist ein Vergleich der beidseitige positive Ausstieg aus einer Konfrontation.
Sozusagen das absichtliche Herbeiführen einer Win-Win Situation.
Ist die Gegenseite aber uneinsichtig, wie das bei überholten, über ihre eigenen Steine stolpernden, sich ständig beklagenden Gnomen so ist, so halte ich den Vergleich als legitime Möglichkeit eine persönliche Win-Win Situation zu erreichen.
Es ist die Ausrichtung des Vergleiches, die der ZEN Buddhismus meint.
Wenn irgendeiner dieser Kahlköpfe den Vergleich prinzipiell ablehnt, dann erinnert ihn daran, dass er mindestens hundert mal den Satz „wie Buddha …“ gebraucht hat und fragt ihn dann, ob das denn nicht auch ein Vergleich sei?
Wenn sie sich ständig mit denen vergleichen, die sie sowieso schon überholt haben, deren Fähigkeiten im Gegensatz zu den ihren nicht mehr wachsen, weil sie entschieden haben lieber den Zahnstocher im Gesicht des Gegenübers zu sehen, als den Holzpflock vor ihren eigenen Augen, dann orientieren sie sich nach unten.
Das nenne ich Überheblichkeit.
Sie heben sich über den anderen, obwohl er ihnen gleich gestellt ist. Und dieses instinktive Wissen schmerzt, weswegen diese Überheblichkeit immer in Auseinandersetzung ausartet.
Dann gibt es den Vergleich, der sich an weiter Gegangenen orientiert, sich diesen aber gleichgestellt fühlt.
Genau der andere Blickwinkel von gerade oben beschrieben.
Das nenne ich Neid.
Wenn Neid und Überheblichkeit miteinander konkurrieren, dann wird es NIE eine Lösung geben.
Und diese Kleingeister wird es immer geben.
Die schlimmere Sorte ist aber ein Mixtur aus Neid, Überheblichkeit und FAULHEIT.
Und die, meine lieben Leser, ist das Gros.
Das sind diejenigen, die ein wenig Talent haben. Dieses wenige Talent üben Sie dann auch regelmäßig, kommen bis zur Schwelle vom Mittelmaß zum Fortschritt und vergleichen sich dann mit den weniger Talentierten.
Das machen sie mit ihrer Art des Humors, mit amikalem Schulterklopfen und falschem Lob.
„Das hast Du gut gemacht, das wird schon, durchhalten.“ usw.
Damit stellen sie sich automatisch über den anderen.
Als hätte dieser das Lob notwendig. Er hat nicht einmal danach gefragt.
Aber diese faulen Egoisten lernen immer wieder die Wahrheit. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Das war es immer schon, eine Frage der Zeit.
DENN, dieser weniger Talentierte hat eine Eigenschaft, die alles schlägt.
Die er/sie täglich trainiert. Trainieren MUSS, weil er/sie sonst unter geht.
Und das ist das DURCHHALTEVERMÖGEN.
Und das können Sie deswegen, weil sich die „weniger“ Talentierten gar nicht an dem Skill der unterrichtet wird orientieren.
Nein, dieser Typ Mensch sucht sich die Soft Skills als Vorbild aus.
Will nicht das Können was ein anderer kann, sondern will so werden, wie ein anderer IST.
Das ist ZEN.
Dieser Wunsch ist KUNST.
Und dieses Durchhaltevermögen trainieren diese wahren Helden des Alltags so massiv, dass sie an ihre Grenzen gehen.
Denen wird schlecht, es ist ihnen schwindlig, Sie bekommen keine Luft, aber sie machen WEITER.
Sie geben nicht auf.
Sie geben NIE auf.
Und eines Tages schaffen sie das, was der Talentierte auch geschafft hat.
WER steht nun besser da? WER kann nun mehr?
Offensichtlich, oder?
Daher ein HOCH auf euch alle da draußen, die meinen alleine mit ihren Wünschen und Vorstellungen zu sein. Die ihr im stillen Kämmerchen eure Ziele, für die ihr euch schämt, weil alle anderen sagen, ihr erreicht sie sowieso nicht, an die Wand heftet.
Die ihr euch Vorbilder sucht, die eure Ziele können, und nicht nur davon reden.
Ein HOCH auf euch.
Ihr könnt stolz auf euch sein. Ihr SOLLT stolz auf euch sein.
Denn IHR geht an die Grenzen, ihr schafft menschlich das, was die Neider und Talentierten nie können.
Grenzen überschreiten. Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten.
Euch selbst überschreiten. Ohne Angst.
Und das TÄGLICH.
Ich bin stolz auf euch.
Seid es auch.

