WAS IST BATTO GIRI?

„BATTO“ heißt übersetzt „Das Schwert aus der Scheide ziehen“, „GIRI“ heißt „Schneiden“.
Wir stellen uns der ultimativen Wahrheit. Dem Schneiden mit dem Scharfen Schwert.
All unser Wissen fließt in diese Disziplin ein. 
Die Gefahr des echten Schwertes wird uns sehr schnell bewusst. Nun müssen wir lernen damit umzugehen.

DIE RICHTIGE DISTANZ

Was viele unterschätzen ist die Nähe zum Ziel. Immer wieder gehen bei Anfängern die Schnitte ins Leere. Die Erkenntnis, dass ein Kampf sehr nahe stattfindet, öffnet einem die Augen um die Gefahr und die Genauigkeit, die es benötigt korrekt und verletzungsfrei zu schneiden. 
Angst wird eine ständiger Begleiter. Aber wir lernen damit umzugehen. 

Realität statt Theorie

Jetzt zeigt es sich, wie gut man in den anderen Disziplinen gelernt hat. Vom Auge bis zu den Handflächen ist das Körpergefühl so stark, dass wir uns voll auf das Ziel und nicht auf uns fokussieren können. 
Und wenn der erste richtige Schnitt gelingt, dann ist es schon ein Grund zu Feiern. 

Die gefährliche Disziplin

Später schneiden wir auch mit dem „Wakizashi“, dem Kurzschwert. Da dieses nur mit einer Hand geführt wird ist noch mehr Präzision notwendig. 

Abgrenzung zu anderen Schulen

Batto Giri ist kein Selbstzweck. Es wird nicht wie in anderen Schulen als das ultimative Ziel angesehen. Es ist eine weitere Erfahrung. Über uns selbst und dem Umgang mit der Waffe.
Wir schneiden eine Matte auf bestimmte Art und Weise. Nämlich in den Situationen, die wir im Iaijutsu und Kenjutsu erlernt haben. Damit stellen wir den Kontext zur Schlacht dar. Andere Schulen schneiden mehrere Matten gleichzeitig. 
Für uns ergibt das keinen Sinn. 
Wir bleiben bei der Tradition und verbinden all unser Können zu einem richtigen Schnitt.