Ein großes Thema beschäftigt Europa. Eigentlich ein Kleines, die Bienen.
Große Solidarität brach aus, alle wollten die Bienen schützen und retten.

Nur eine Frage der Zeit, bis die Werbung darauf aufsprang und nun liebt Spar, Billa und Konsorten die Bienen ja so viel, daß wir leicht vergessen, welche anderen Tiere Sie nicht ganz soviel mögen, als die kleinen Bienchen.

Man muss nicht mal in die Tiefe gehen, 2 Minuten Recherche im Internet (Youtube) und schon gibt es zahlreiche Dokus zum Thema Bienensterben.
Das Phänomen schon älter als 20 Jahre hat nun auch Österreich medial erreicht, deswegen weil noch immer so wenige Menschen Englisch in ausreichendem Maße begreifen, um auf LEO zu gehen und dort „Bienensterben“ einzugeben.

Amerika, Frankreich, Italien Vorreiter in Sachen Bienensterben.
Und wieder geht es um Planbarkeit.
Den Menschen die beruflich von Bienen abhängen ist diese Thema jahrzehntelang bekannt.
Den Menschen die keine Ahnung von Bienen haben und nur deren Arbeit konsumieren (Honig) erst seit Wochen.
Interessant ist es allemal,  dass Professionalismus nicht den Funken einer Chance gegenüber Oberflächlichkeit hat. (Und das schon seit Jahrtausenden. Es ist also anzunehmen, dass es in unserer Natur liegt jegliche Objektivität zu verlieren, wenn es um Oberflächlichkeit geht.)

Nein, keine Angst das wird hier kein Pamphlet für mehr Denken und den potentiellen universalen Zerstörungskräften der Oberflächlichkeit.
Das haben schon so Viele Philosophen in egomaner Selbstdarstellung gepaart mit nostradamischen Weissagungen bearbeitet.
Keiner behielt Recht. (Was ein anderes Licht auf all ihre andere Arbeit wirft)  Die Welt dreht sich noch immer.
Und wird es auch weiter.
Und dass wir uns in Europa spirituell die letzen 2000 Jahre nicht weiterentwickelt haben, das wissen heute alle. (Was ja für sich spannend ist,  jeder weiß es zuckt mit der Achsel und macht weiter)

Nein es geht um Planbarkeit. Der Mensch tendiert in seinem Handeln zukünftige Ereignisse so gut als möglich zu kontrollieren in dem er im Hier und Jetzt dafür Sorge tragen will, wie es zukünftig sein wird. So eine Art Weichenstellung.
Das haben wir so gelernt. Die Gesellschaft und unsere politischen Systeme haben uns indoktriniert vorauszudenken.
Was will man nicht alles in seiner Pension machen, wenn man sie erst mal erreicht hat?
Was soll nicht alles das Kind werden, wenn es erst einmal erwachsen ist?
Wir müssen bei der Geburt eines Kindes, dieses im Kindergarten anmelden, weil wir sonst keinen sicheren Platz mehr bekommen.
All das wird suggeriert.

Spannend ist in all dieser objektiv betrachteten Planung, dass beinahe NICHTS von der Energie der Planung der Zukunft auf  unseren Körper und Geist verwendet wird.
Es kann ja, weil Planung so weit verbreitet ist, nicht an Unkenntnis über Planung selbst liegen.
Es kann daher nur an der notwendigen Priorisierung liegen.
Der Priorisierung des eigenen Selbst.
Alles andere kommt vor uns. Vor allem der Job.
Die Wichtigkeit des Kindes wird dadurch getarnt, als dass man Einrichtungen und Systeme erschafft, welche diese Last abnehmen, UM der Arbeit nachgehen zu können.
Es ist nicht anders rum.

Spannend. Mittlerweile kommen immer neuere Details zum Thema Börsen, Geldhandel und dergleichen medial ans Tageslicht.
1/3 alle Transaktionen an den Börsen werden nur mehr von Hochleistungscomputern gemacht. Es gibt keinen Menschen mehr, der handelt.
Der alte Versuch an einer amerikanischen Universität wonach Affen und Menschen getrennt ein Portfolio gegeben wurde, um nach einem Jahr festzustellen, dass die Affen besser getradet haben, ist ebenfalls evident.
Soll heißen niemand weiß mehr was da passiert. Es haben die Maschinen übernommen. Börsenterminator.
Dennoch werden in den aktiendotierten Unternehmen Strategien erdacht Erträge zu steigern, obwohl die Dividende nur mehr an einem Logarithmus hängt, den niemand mehr beeinflussen kann.
Die Sinnlosigkeit ist evident.
Es sieht nach einer ungeheuren großen Beschäftigungstherapie aus, wenn Manager ihre Unternehmen führen. Mehr nicht.
Die Planungen richten sich nicht mehr nach Innovationen, nach Sinnhaftigkeit, nur mehr nach Profit, aber dieser wird zum traden nicht mehr herangezogen.

Und in all der Sinnlosigkeit stehen wir. Ungebildet, alleine und überwältigt.
Das Wissen, um die Zusammenhänge fehlt uns.
Machen Sie sich nichts draus, NIEMAND hat es.
Wir wissen instinktiv, unsere Planungen sind so sinnlos, aber was soll man sonst machen, um nicht durchzudrehen, sich in Zukunftslosigkeit, in Depression sich zu verlieren?

Nachdenken und die Augen aufmachen.

Woher kommt dieser Wunsch des Planens? Wer hat uns diesen eingeplanzt?
Den Ausweg aus dieser für uns anscheinenden Misere findet man nicht mit dem Kopf. Man findet diesen nur mit den Augen.
Und wenn man mit den Augen sieht, dann tut man das immer Hier, Jetzt.
Die Augen können nicht in die Zukunft schauen. Das kann eigentlich niemand, aber wir halten unseren Kopf für noch am fähigsten dazu.
Und Kopfkino macht dann aus einem simplen Gedanken einen zukunftsorientierten Thriller ohne Happy End.

AUGEN AUF!
Schaut euch um.
Was seht ihr? Und wenn ihr was seht, was spürt ihr?
Und dann fragt auch, hättet ihr das planen können?