So, das war sie dann, meine zwölfte Weihnachtsfeier als Profi, als hauptberuflicher Lehrer.
Wir haben uns dieses Mal für eine normale, ruhige und entspannte Feier entschieden.
Normalerweise, dem aufmerksamen Betrachter meiner 6 Millionen Youtube Videos und 13,8 Billionen Facebook Einträge, werden ja die vorhergehenden Feiern nicht entgangen sein, gab es immer irgendeine Aufführung und dergleichen.
Also heuer unspektakulär, smoothig und chillaxt.
Was wir uns halt so darunter vorstellen, offensichtlich.
Als ich die Holzdinger für den warmen Sake aufstellte brach eine halbstündige Diskussion unter den Jüngeren aus, in welcher Reihenfolge diese aufzustellen seien … gut ich bin da bei Fibonacci … das Komplement von dem logarithmisches Mittel ausgestiegen.
Auf der anderen Seite fand gerade die Vorlesung über das Piano und seiner Geschichte statt, während zeitgleich die Herstellung der (im Film gesehenen) italienischen Traube und deren Verarbeitungsverfahren nach Augenzeugenberichten erklärt wurde.
Wo anders erging man sich in Gesprächen über die Sinnhaftigkeit des Veganismus im komplementären Feld des vegetarischen ökologischen Fussabdruckes.
Ja und zu guter Letzt übten zwei andere gerade die Katschinksi-Erföffnung in ihrer Schach-App.
Tja und was tat ich?
Was ich schon sehr lange nicht mehr getan habe …. zurücklehnen und genießen.
Schweigen und zuhören.
Spaß daran haben, dass in meinem Dojo eine Stimmung herrscht die sowohl entspannt als auch anregt.
Um drei dann, ein paar Stunden vor Ende, musste es dann wohl nochmal so sein.
Aber auch darin fand ich eine gewisse Grazilität. 😉




