und unaufhörlichen Übung, die du kompromisslos anwenden musst, wo immer du dich befindest und wann immer du wachen Geistes bist. Das ist die Essenz innerhalb der Essenz.“
                                                                                                                              Etan Zosu 

Wie oft kommen wir in unser Leben in diese Situation? Wir erreichen durch unglaublichen Aufwand an Zeit, Kraft und Energie ein Ziel.
Alles haben wir dafür gegeben. Rückschläge erfahren uns immer wieder aufgerafft, weitergemacht.
Endlich hatten wir es geschafft. Endlich der gewünschte Erfolg.

Ich denke nicht oft. Geschweige denn, dass nicht viele Menschen solche Wege bestreiten.
Aber es gibt sie. Einige. An diese richte ich mich.

Es mag so geendet haben nach dem Erfolg in ein großes Loch gefallen zu sein. Dunkelheit.
Es mag so geendet haben nach dem Erfolg gefeiert worden zu sein.
Es mag so geendet haben nach dem Erfolg Erkenntnis gewonnen zu haben.

Fakt ist, das nach so einem Erfolg, der Selbstaufgabe verlangte, der Wunsch diesen zu wiederholen sehr schwach ist.
Der Kopf denkt an Urlaub, der Körper schreit nach Pause.
Bei vielen bleibt es dabei.
Und für wahr etwas derart Großes zu erreichen IST schon eine one-time-in-life chance.
Danach lebt diese Situation in der Erinnerung weiter.
Und ehe man sich´s versieht lebt man selbst nur mehr in Erinnerung weiter.

Meister Zosu meint in seiner Aussage die Nach-Satori Übung.
Nur Satori (= Erleuchtung) erreicht zu haben, reicht nicht.
Weiter machen ist die Devise.
Ständig. Immer.
Mein verstorbener Lehrer Pierre fällt mir ein.
„Was regst Du Dich auf, Du wolltest Lehrer werden?“

Lehrer zu werden ist der erste Erfolg.
Lehrer zu bleiben schwierig.
Wie sagte einer meiner Schüler: „Die wollen nicht Meister werden, die wollen Meister sein.“

Es ist eine ständige Übung. Immer. Rund um die Uhr.
Manche meinen sehr Ich bezogen wenig Hilfe für die Umwelt.
Das mag sein.
Seit kurzem habe ich einen Stiefsohn. Fünf Jahre.
Es gibt nur EINE Art zu lehren.
Vorbild sein. Vor-machen.

Ständig in Übung zu sein ist sichtbar. Ständig weiter zu machen ist merkbar … spirituell.
Das reicht.
Vorbild.

Es werden Menschen kommen, die Dich schlecht machen wollen.
Dir den Zugang verwehren möchten.
Die mit dem Finger auf Dich zeigen.
Es werden Einmal-Meister kommen, die Dich in die Schranken weisen wollen.

Wie eine vom Leben gezeichnete, gebildete Frau mir einmal sagte: „Das ist dann das Zeichen am richtigen Weg zu sein. Steine werden Dir in den Weg gelegt von Menschen, die Du schon längst überholt hast.
Widmest Du Dich ihnen zuviel hast Du Dich umgedreht.“

Übe ständig weiter, genieße es. Jede Bewegung sei eine Übung. Eine leise, unmerklich für die anderen.
Satori war erst der Anfang … nicht das Ende.

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