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… über Unmöglich

Shunryu Suzuki schreibt vom Anfängergeist.
Dogen Zenji schreibt vom Geist eines Kindes.

Was beide meinen ist das Behalten einer Eigenschaft, die uns jeder streitig machen will, da ansonsten der Andere Kontrolle und Macht über uns verliert.
Der Glaube an das Unmögliche.

So einfach ist es aber nicht. Denn bei uns kommt das reziprok daher.
Kervehrt, wie ich zu sagen pflege.
Umgekehrt wäre passender. Im japanischen „Gyaku“
Übersetzt wird das mit Gegenteil, aber das ist nicht automatisch umgekehrt.
Schwierig.

Dennoch ist das Benennen von Möglichkeiten rückläufig. Unsere Erfahrung und unsere Kenntnis des Lebens macht zukünftige Ereignisse möglich oder unmöglich.
Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann sind Möglichkeiten nichts anderes als Wiederholungen von schon erlebten Situationen.

Im Unterricht lege ich wert darauf augenscheinlich Unmögliches zu verlangen.
Mit dem Standard-mindset werden diese Aufgaben nicht zu lösen sein.
Man muss seinen Zugang ändern. Und nach einiger Zeit ändert der andere Zugang einen selbst.

Das ist der Anfängergeist. Ein Unbeleckter, ein Unverschmutzter, wie Dogen ihn nennt.

So wird Unmögliches möglich.

Das Erkennen der Geheimnisse der Schule sowie des Lebens liegen in der Fähigkeit die Tasse umzulegen.

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