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… wir sind keine Asiaten

Und darauf sollten wir ein wenig stolz sein.
Einst wurde ein ZEN Meister gefragt, was der Sinn des Leben sei.


Er antwortete: “ Sich selbst zu kennen.“

Tun wir das?
Kennen wir uns selbst?
Versuchen wir uns selbst zu erkennen?

Wir leben in der Vermeidung dieser Tatsache und lassen uns fremd bestimmen.
Auch wenn es unter einem humanen und sinnvollen Deckmantel passiert.

Erstmals in der Geschichte der Menschheit können wir uns jederzeit mit Gedanken, Paradigmen und anderen Arten des Mensch-seins nahezu zeitgleich auseinander setzen.
Nichts ist mehr fern.
Alles auf dieser Welt ist immer und sofort erreichbar.

So beginnen sich Jahrtausende alte Kulturen zu vermischen.
Manche meinen zum Schaden beider, aber das kann nur jemand sagen, der von einer jüngeren Kultur kommt.
Was soll eine uralte Kultur verlieren? Ihre eigenen Individuen? Nein, die leben ja nach derselben.

Das Problem ist das unhinterfragte, nicht gelernte und egoistische Aneignen einer fremden Kultur.
Wir, im Westen, verlassen uns zu Viel auf die Kirschtorte.
„Cherry-picking“ ist kein Volkssport mehr, es ist eine Kulturbewegung.

Wie immer bei unreflektierter Aneignung fremder Kulturen gehen viele ins Extrem.
In gesundheitlicher Prävention zu leben heißt, ständig in jedem Essen, in jedem Getränk, in jeder Tablette, das Negative, die Möglichkeit einer Krankheit, und nicht das Potential des Guten, und sei es zur geistigen Entspannung,  zu sehen.
Stellt euch vor, auch Chinesen rauchen, saufen und genießen Gesellschaft bei einem zum bersten vollen Tisch.

In der Wahrnehmung der Nachrichten mutieren wir zum Schwamm. Wir saugen auf, und geben das Aufgesaugte mit der Zutat der „eigenen“ Meinung wieder.
Niemand überlegt sein Denkprozedere.
Wenn ich eine Nachricht kommentiere, dann habe ich diese erstens ernst genommen, zweitens darüber reflektiert und vor allem schon integriert, nämlich in meine Gedanken.
Ob, diese Nachricht wahr, sinnvoll und hilfreich ist, muss vorher eruiert werden, wird es aber nicht.

In der Wahrnehmung des eigenen Geistes und des Körpers, nun ja, da befinden wir uns noch im spirituellen Kindergarten. Noch nie waren wir uns, was dieses Thema betrifft, so wenig wert. Unser Anspruch an uns ist lösungsorientiert.
Wir suchen Vorbilder und eifern ihnen nach.
Vorbilder sind auswechselbar. Jeder der über seinen Helden der Kindheit nachdenkt und sich diesen heute vorstellt, wird ihn als lächerlich abtun. Warum also soll das heutige Ziel nicht genauso sein?
Wir sind in diesem Bereich in den letzten dreitausend Jahren keinen einzigen Schritt weiter gekommen.

Warum sollen wir dann auf uns Nicht-Asiaten stolz sein?
Weil wir das Potenzial haben. Im Gegensatz zu Asien haben wir Alternativen.
Wir leben ja gerade in einer, die wir uns selbst ausgesucht haben.
Es könnte auch eine andere sein, eine positive.
Worauf stolz sein? Auf das „KÖNNTE“

Go for it.
Finde DEINE Alternative.

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